Zuhören kommt zuerst
Bevor ich etwas vorschlage, will ich verstehen, wie bei dir tatsächlich gearbeitet wird. Nicht wie es im Organigramm steht.
Praxis statt komplizierter Theorie
Ich bin Thomas Krauß und arbeite seit 1997 als CRM-Berater, Trainer und Prozessoptimierer. In dieser Zeit habe ich viele Unternehmen dabei begleitet, ihre Abläufe zu ordnen — und dabei gesehen, woran gute Vorsätze im Alltag meistens scheitern.
Bevor ich etwas vorschlage, will ich verstehen, wie bei dir tatsächlich gearbeitet wird. Nicht wie es im Organigramm steht.
Technik ist kein Selbstzweck. Wenn ich etwas nicht so erklären kann, dass es im Betrieb ankommt, taugt der Vorschlag nichts.
Ich liefere keine Foliensätze, sondern Veränderungen, die auch dann noch funktionieren, wenn ich wieder weg bin.
Hintergrund
Aus fast drei Jahrzehnten CRM-Beratung kenne ich beide Seiten: die technischen Möglichkeiten und die praktischen Herausforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen. Der Unterschied zwischen beidem ist genau der Ort, an dem Projekte scheitern — oder gelingen.
Gerade in kleinen Betrieben gibt es selten jemanden, der sich in Ruhe um Abläufe kümmern kann. Das Tagesgeschäft geht immer vor. Genau dafür komme ich dazu: als jemand von außen, der Zeit für diese Fragen mitbringt und nicht in den gewohnten Bahnen denkt.
Wie alles anfing
Den Staffelsteiner Milchhof gibt es längst nicht mehr. Wo früher Milchsammelwagen vorfuhren und Käselaibe verpackt wurden, stehen heute Wohnhäuser. Trotzdem beginnt dort mein beruflicher Weg.
1984 fing ich dort meine Ausbildung zum Industriekaufmann an. In der Verwaltung arbeiteten sieben Personen, die Aufgaben waren klar verteilt — vielleicht etwas zu klar. Jeder hatte seinen Bereich und hielt sein Wissen ziemlich fest. Für den Lehrling blieb wenig übrig, erklärt wurde ebenfalls wenig.
Also suchte ich mir meine Arbeit selbst. Ich half im Labor, bereitete Unterlagen für die Milchfahrer vor, stellte im Lager Futtersäcke, Quark und Käse für die Touren zusammen. Ohne es zu merken, tat ich dabei etwas, das meine Arbeit bis heute prägt: Ich schaute nicht nur auf meinen eigenen Schreibtisch, sondern wollte verstehen, wie das ganze Unternehmen funktioniert.
Innerhalb kurzer Zeit verließen fast alle Mitarbeiter die Verwaltung — einige aus Altersgründen, andere wechselten den Arbeitsplatz. Übrig blieb ausgerechnet der Lehrling, dem man bis dahin am wenigsten beigebracht hatte.
Vor mir lagen Aufgaben, von denen ich teilweise nicht einmal wusste, wozu sie dienten: Milchgeldabrechnungen, Kontingente, Genossenschaftsanteile, Exportpapiere, die Vorbereitung der Generalversammlung. Es gab keine Anleitung und niemanden, der sich neben mich setzte.
Also rief ich beim Rechenzentrum an, telefonierte mit dem Zoll und den zuständigen Stellen, ließ mir Rechenwege erklären und fragte nach. Nicht nur „Was muss ich hier eingeben?“, sondern vor allem:
„Warum wird das eigentlich so gemacht?“
Nach und nach erschloss sich mir das System. Bald erstellte ich Exportpapiere für Milchlieferungen nach Italien und Käselieferungen nach Griechenland, bearbeitete Genossenschaftsanteile und erklärte Mitgliedern des Aufsichtsrates Sachverhalte, die ihnen selbst noch nicht vollständig bekannt waren. Ich war Anfang zwanzig.
Die Arbeit funktionierte inzwischen — aber sie war umständlich organisiert. Mein Kollege und ich machten unzählige Überstunden, vieles wurde aufwendig, mehrfach oder unnötig kompliziert erledigt. Und immer häufiger stellte ich mir dieselbe Frage: Muss das wirklich so sein?
Wir sortierten Aufgaben neu und vereinfachten Arbeitsschritte. Ich besuchte Kurse, lernte programmieren und arbeitete mit einer frühen Tabellenkalkulation — lange bevor Excel in jedem Unternehmen selbstverständlich war.
Aus vielen Überstunden wurde freie Zeit. Nicht weil weniger Arbeit da war, sondern weil sie besser organisiert war.
Gegen Ende meiner Zeit im Milchhof kaufte ich mir meinen ersten eigenen Computer. Darüber kam ich mit einem IT-Unternehmen ins Gespräch. Bewerben musste ich mich dort nicht — man sagte mir schlicht: „Wir brauchen dich.“
So führte der Weg vom Industriekaufmann in die IT, später in die CRM-Beratung, in die Automatisierung und schließlich zur Prozessoptimierung für kleine und mittelständische Unternehmen.
Meine Laufbahn begann also nicht mit einer bestimmten Software und auch nicht mit einem Karriereplan. Sie begann mit fehlenden Anleitungen, zu vielen Überstunden und der Neugier eines Lehrlings, der verstehen wollte, wie ein Unternehmen wirklich funktioniert.
Bevor man neue Technik einführt, muss man die Abläufe verstehen. Erst dann kann man sie vereinfachen, sinnvoll unterstützen und gezielt automatisieren.
Der KMU-Optimierer entstand deshalb nicht vor einem Bildschirm. Er entstand zwischen Milchlieferlisten, Futtersäcken und schweren Käselaiben — mit einer einfachen Frage: Geht das nicht auch einfacher?
Stationen
Vom Industriekaufmann über die Softwareentwicklung bis zur CRM-Beratung — rückblickend ging es immer um dieselbe Frage: Wie lässt sich die tägliche Arbeit einfacher organisieren?
Ausbildung im Staffelsteiner Milchhof, anschließend dort als Angestellter tätig.
Entwicklung kaufmännischer Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen mit DataFlex (4GL). Aus dieser Zeit stammt die Geschichte vom dreieinhalb Meter langen Rechenstreifen.
Einführung und Betreuung von Act!-Installationen — Kundenbetreuungen aus dieser Zeit laufen bis heute.
Für Kunden von Partnerfirmen rund um die CRM-Systeme SuperOffice, Salesforce, Sage CRM und Microsoft CRM.
Zusammenarbeit
Die Menschen, die einen Ablauf jeden Tag benutzen, wissen am besten, wo er klemmt. Deshalb arbeite ich von Anfang an mit deinem Team — nicht über dessen Kopf hinweg. Wo es technisch wird, hole ich deine IT dazu, ob interne Abteilung oder externer Dienstleister. Und wenn ein Thema tiefer geht, als eine Person es seriös abdecken kann, bringe ich Partner mit, die genau darauf spezialisiert sind.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Abläufe aus der Praxis. Sie liefern die entscheidenden Hinweise — und tragen die Veränderung später mit, weil sie daran beteiligt waren.
Ob eigene Abteilung oder externer Dienstleister: Wer eure Systeme betreut, gehört an den Tisch. Das verhindert Lösungen, die an der bestehenden Landschaft vorbeigehen.
Für Spezialthemen arbeite ich mit Fachleuten zusammen, die tiefer im Thema stecken als ich. Lieber jemanden dazuholen, der es wirklich kann, als es selbst halb zu machen.
Für dich ändert sich dadurch nichts: Ich bleibe dein Ansprechpartner und koordiniere die Beteiligten. Du musst dich nicht mit mehreren Dienstleistern abstimmen.
30 Minuten, kostenlos. Wir klären, wo es klemmt und ob ich helfen kann.
Ich sehe mir Abläufe, Zahlen und Werkzeuge an und mache mir ein Bild.
Priorisierte Empfehlungen mit Aufwand und Nutzen. Du entscheidest.
Ich begleite die Einführung, bis sie im Alltag angekommen ist.
Am einfachsten findest du im Gespräch heraus, ob es passt. Ruf an oder schreib mir — ein Erstgespräch kostet nichts außer einer halben Stunde Zeit.